Die Projektgesellschaft Southern Way, unter Führung von Bilfinger Berger Project Investments, wurde im australischen Bundesstaat Victoria zum bevorzugten Bieter ausgewählt, einen 25 km langen Abschnitt der Peninsula Link Schnellstraße zu planen, zu finanzieren, zu bauen und über einen Zeitraum von 25 Jahren zu betreiben. Der Streckenausbau dient der besseren Verkehrsanbindung der Halbinsel Mornington südöstlich von Melbourne.
Victorias Minister für Straßen und Häfen, Tim Pallas erklärte, das Southern Way Bieterkonsortium habe für das Projekt ein hervorragendes Angebot vorgelegt und erbringe damit große Leistungen zum Nutzen der Bevölkerung und nicht zuletzt 4.000 neue Arbeitsplätze.
Weiter sagte Mr. Pallas: "Dieser neue wichtige, und mautfreie, Link wird sich positiv auf die Verkehrssicherheit auswirken, die Auflagen des Umwelt-schutzes und der städtebaulichen Gestaltung werden voll und ganz erfüllt und Verkehrsteilnehmer können dann die Strecke von Carrum Down nach Mount Martha in nur 17 Minuten zurücklegen - eine Einsparung von fast 40 Minuten".
Schwerpunkte des Peninsula Link Projektes sind:
- ein großes Bauvolumen - 27 km Schnellstraße, 11 Anschlussstellen, über 35 Brückenbauwerke und 18.000 qm StützmauernA 22km walking and cycling path starting in Patterson Lakes and connecting with other popular paths in the area
- zeitgemäßes, umweltschonendes Design, das den Bedürfnissen der Verkehrsteilnehmer und der Kommunen ebenso Rechnung trägt wie den vorrangigen Ansprüchen der Gesellschaft, insbesondere des Naturschutzgebiets Pines Flora and Fauna Reserve
- ein in Patterson Lakes beginnender, 22 km langer Fußgänger- und Radfahrweg mit Einbindung in das bestehende Wegenetz
- eine Partnerschaft mit der McClelland Gallery and Sculpture Park, die das Werk des halbjährlichen Bildhauerwettbewerb-Gewinners am Peninsula Link/EastLink Knotenpunkt platzieren wird
- Landschaftspflegerische Maßnahmen wie die Bepflanzung mit rund 1,5 Mio. Stauden, Sträuchern und Bäumen entlang des Schnellstraßen-korridors
- eine Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Bildung und Forschung in Environmental Strategies (Centre for Education and Research in Environmental Strategies - CERES), wobei es darum geht, Schulkinder in der Region über Umweltschutzbelange und -initiativen zu informieren und aufzuklären.
Die Bauausführung liegt komplett in den Handen der australischen Bilfinger Berger Tochter Abigroup.
Im weltweiten Betreibergeschäft zählt Australien zu den Kernmärkten von Bilfinger Berger, der Konzern ist dort bereits bei privatwirtschaftlichen Projekten im Gesundheitswesen und im Justizvollzug engagiert.

