Bilfinger BergerBritische Botschaft - Berlin, Deutschland

Bilfinger Berger Project Investments (BBPI) erhielt im Rahmen einer Projektgesellschaft im Juni 1998 den Auftrag, das neue Gebäude der britischen Botschaft in Berlin zu planen, zu bauen, zu finanzieren und über einen Zeitraum von 30 Jahren zu betreiben.

Auftraggeber ist das Foreign and Commonwealth Affairs Office (FCO), das auf der Grundlage einer Regierungsinitiative zur privaten Finanzierung von öffentlichen Gebäuden und Infrastrukturmaßnahmen erstmals ein privatwirtschaftliches Konzept beim Bau eines Botschaftsgebäudes verwirklichte.

Die Planung des architektonisch anspruchsvollen und aufsehenerregenden Bauwerks erfolgte durch das englische Architekturbüro Michael Wilford and Partners, das den international ausgeschriebenen Wettbewerb gewonnen hatte. Im Juni 2000 wurde die nahe dem Brandenburger Tor gelegene Botschaft in Betrieb genommen und bereits einen Monat später durch die britische Königin glanzvoll eröffnet. Das Gebäude mit einer Bruttogeschossfläche von 9.000 m2 wurde in einer Bauzeit von 24 Monaten erstellt.

Die Fremdfinanzierung wurde von einem Bankenkonsortium unter Führung der Dresdner Bank bereitgestellt, Finanzierungsberater war Dresdner Kleinwort Wasserstein.

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